
Hallo, ich bin Kerstin
Mama von zwei Teenagern, die selbst gerade ihren Weg ins Berufsleben suchen.
Nach der Schule bin ich selbst keinen geradlinigen Weg gegangen und habe mich beruflich immer wieder neu orientiert. Genau deshalb weiß ich, wie herausfordernd es sein kann, den eigenen Platz zu finden.
Ich freue mich darauf, dich auf deinem Weg zu begleiten.
Meine persönliche Berufsorientierungsgeschichte
Es fing alles in der Werkstatt im Keller an. Mit meinem Vater habe ich dort gebastelt, geschraubt und repariert – und nebenbei auch unser Haus Stück für Stück renoviert. Schon früh habe ich gemerkt: Ich liebe es, Dinge zu verstehen, praktisch zu arbeiten und Probleme zu lösen.
Mein erstes freiwilliges Schnupperpraktikum habe ich mit 13 Jahren in den Osterferien bei einem Zahntechniker gemacht. In der 9. Klasse folgte ein Schulpraktikum in einer Ausbildungswerkstatt, wo ich sägen, feilen und bohren gelernt habe – und mein erstes kleines Flugzeugmodell gebaut habe. Das hat richtig Spaß gemacht: Plötzlich war da dieser Gedanke „Das könnte mein Weg sein“ – Fluggerätmechanikerin.
Dann kam der Teil, der nicht mehr ganz so „Werkstatt-romantisch“ war: Bewerbungen schreiben, warten, hoffen, Vorstellungsgespräche rocken und einen Einstellungstest bestehen. Und ja – ich hab den Ausbildungsplatz bekommen und meine Ausbildung zur Fluggerätmechanikerin erfolgreich abgeschlossen. Nach dem Abschluss habe ich noch ein Jahr Berufserfahrung gesammelt und mich dann entschieden, noch einmal die Schulbank zu drücken. Ein Jahr später habe ich mein Fachabitur gehabt.
Danach ging’s weiter mit dem Maschinenbau-Studium und einem Praxissemester in den USA – raus aus der Komfortzone, rein in neue Erfahrungen, neue Sprache, neue Kultur. Als Dipl.-Ing. Maschinenbau führte mein Berufseinstieg mich zu einem großen Automobilzulieferer, wo ich als Ingenieurin im Prüfstandsversuch gestartet bin.
Zwei Jahre später habe ich wieder etwas neues gewagt und bin für fünf Jahre in die USA gegangen. Dort habe ich komplexe Produkte entwickelt, Projekte gesteuert und Schritt für Schritt auch Führungsverantwortung übernommen. Zurück in Deutschland folgten viele spannende Jahre mit internationalen Kunden, großen technischen Projekten und der Arbeit mit Teams über Ländergrenzen hinweg.
Irgendwann wurde mir klar: Technik ist spannend – aber mich begeistert vor allem der Mensch dahinter. Ich habe eine Ausbildung zum systemischen Coach und Veränderungsmanager gemacht und mich beruflich komplett neu ausgerichtet.
Heute arbeite ich selbstständig als Coach und unterstütze Jugendliche und Erwachsene dabei, ihren eigenen Weg zu finden – in der Berufsorientierung, bei Bewerbungen und in ihrer persönlichen Entwicklung.
Und genau deshalb weiß ich heute ziemlich sicher:
Der Weg muss nicht gerade sein – er darf echt sein.